Der FGÖ-Projektguide, ein e-Service des Fonds Gesundes Österreich, wurde mit dem Hauptpreis des ebiz egovernment award Wien 2008 ausgezeichnet. Das neue Fördermanagement basiert auf einer webbasierten Abwicklungs-, Kommunikations- & Kollaborationsplattform.
Mit dem FGÖ-Projektguide wird es leichter, ein Projekt zur Förderung beim Fonds Gesundes Österreich einzureichen und laufende Projekte zu begleiten. Das Onlinetool ging im September 2008 online und wird Ende 2008 die bisherige Form der Antragstellung und des Fördermanagements ablösen. Effizienz, Transparenz und Bedienerfreundlichkeit waren die Hauptkriterien bei der Konzeption des FGÖ-Projektguides. Der Projektguide leitet die Antragsteller Schritt für Schritt durch den Antragsprozess und bietet zahlreiche Hilfestellungen sowie Tools zum Download an. Neben vielen unterstützenden Funktionen ermöglicht das neue System, anhand objektiver Kriterien die Chancen auf eine Förderung seitens des FGÖ abzuschätzen. Der FGÖ erwartet von der neuen Form der Antragstellung einen Qualitätsgewinn bei eingereichten Projekten, die Beschleunigung interner Bearbeitungszeiträume und eine Senkung des Aufwands für Rückfragen und Nachforderungen. info.projektguide.fgoe.org
Durch die besser geplanten und vollständiger ausgefüllten Förderanträge werden die Bearbeitungszeiten der Anträge verkürzt. Auch während der Bearbeitungsphasen haben die Antragsteller/innen über den Projektguide die Möglichkeit, die Begutachtungsschritte mitzuverfolgen.
Besser geplante und durchgeführte Projekte laufen „runder“, was die Umsetzungsqualität der Projektdurchführenden und die Zielerreichung generell erhöhen wird.
Leerläufe und Ärger über Ablehnung von vorne herein nicht förderbaren Projekten, werden seltener vorkommen. Die auf Seiten der Antragsteller/innen und dem Fonds Gesundes Österreich dafür gebundenen personellen Ressourcen sollten dadurch nicht mehr im selben Ausmaß wie bisher beansprucht werden müssen.
Der FGÖ-Projektguide erleichtert es darüber hinaus neuen Zielgruppen, in die Gesundheitsförderungs-Szene „einzusteigen“. Jedoch auch für erfahrene Projekteinreicher/innen bieten die neuen Tools und Downloads Hilfestellungen zur Qualitätssicherung und Optimierung neuer Projekte.
Die FGÖ e-Services basieren auf einer State-of-the-Art Technologie und orientieren sich an allen international anerkannten Standards, wie z.B. den WAI- und W3C Richtlinien. Der FGÖ-Projektguide wurde für alle derzeit relevanten Browser unter Windows und MAC OS X optimiert und getestet.
Es gibt eine klare Schichten-Trennung in Interface-Design, Interface-Funktion, Applikation und Datenbank, wodurch die Applikation auch ohne CSS und JavaScript in einer korrekten Struktur dargestellt werden kann.
Das Design berücksichtigt die für Sehbehinderte erforderlichen Kontrastverhältnisse und setzt zusätzlich zur Farbdifferenzierung auch unterschiedliche grafische Symbole ein, um einer eingeschränkten Nutzbarkeit von z.B. Rot-Grün-Blinden entgegenzuwirken.
Die Auflösung ist in den wesentlichen Punkten auf 800 Pixel Breite optimiert, wobei die erweiterte Funktionalität eine Auflösung von 1024 Pixel voraussetzt. Die optimale Nutzung der meistverbreiteten Bildschirmauflösung (1024x768 Pixel) und auch der Einsatz von JavaScript werden bewusst gewählt, um eine Verbesserung im Bereich der Usability zu erreichen.
Ein mehrstufiges projektbegleitendes Testverfahren – Interner Test + Friendly User Test + Public User Test – haben zur Optimierung wesentlich beigetragen. Dabei wurden auch sämtliche in der Applikation vorkommenden Texte überprüft und – wo erforderlich – auch optimiert.
DI Martin Verdino | +43-1-533 36 53-10 | E-Mail senden