Biene Award in Gold.

VERDINOcom gewinnt den Biene Award in Gold in der neuen Kategorie "Komplexe Gemeinschafts- und Interaktionsangebote". Die Auszeichnung für die besten barrierefreien Websites wurde in Berlin verliehen.

 

Biene Award in Gold.

Seit 2003 prämieren die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen die besten deutschsprachigen barrierefreien Angebote im Internet mit einer BIENE. BIENE steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten", aber auch für Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander.

Von 340 Bewerbungen schafften es dieses Jahr 34 auf die Shortlist. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am 30. Jänner in Berlin wurden insgesamt 19 Bienen überreicht - heuer gab es nur drei Goldene Bienen.

Besonders freut sich Iris Cornelssen, BIENE-Projektleiterin bei der Aktion Mensch, über die guten Resultate in der neuen Kategorie Gemeinschafts- und Interaktionsangebote.
"Diese Kategorie ist, was die Qualität angeht, quasi aus dem Stand an die Spitze gestürmt. Und dadurch, dass wir unsere Kategorien erweitert und den Kriterienkatalog weiterentwickelt haben, kann die BIENE auch weiterhin die Leuchttürme der Barrierefreiheit finden und auszeichnen. Das ist eine wesentliche Grundlage, um den Gedanken der Barrierefreiheit nachhaltig bei Anbietern und Gestaltern zu etablieren."

Das von VERDINOcom eingereichte Projekt DARMKREBS.AT erhielt die höchste Auszeichnung: eine Biene in Gold.

"Krankheiten sind ein sehr sensibles Thema. Sie gehören wie so vieles was man gerne einfach verschweigen möchte, zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft. Am liebsten hätte man, dass unangenehme Themen wie Krebs, Sterben, HIV und Behinderung einfach nicht mehr vorkommen - also schweigt man sich darüber aus. Das Nicht-darüber-reden-können macht krank und grenzt Menschen aus. Eine fast unüberwindlich erscheinende Barriere...

Ein wesentlicher Schritt zur Heilung bzw. bei der Behandlung von Krankheiten ist es also, sie nicht (mehr) zu verschweigen, sondern darüber zu reden, darüber sprechen zu können. Weiterhin ist es auch so, dass immer mehr Patienten sich nicht mehr nur als Gegenstand einer ärztlichen Diagnose sehen, sondern sich aktiv mit ihrer Krankheit auseinander setzen.

Eine Schlüsselrolle bei dieser – für Ärzte nicht immer leicht zu akzeptierenden – Emanzipation der Patientinnen und Patienten kann das Internet spielen. Es ist zunächst anonym und hilft die ersten Hürden (Barrieren) zu überwinden. Unterstützung finden Patienten dabei – natürlich auch aus Eigeninteresse – bei Pharmaunternehmen, die erkannt haben, dass sie sich durch relevante Informationen bei ihren potentiellen Kunden und deren Angehörigen positionieren können.

Ein gutes Beispiel für diese Strategie ist das Patientenportal Darmkrebs.at, das das Pharmaunternehmen Merck in Österreich betreibt. Neben den Basisinformationen zum Thema Darmkrebs wurden mehrere Services wie beispielsweise ein automatisch verlinktes Glossar, Checklisten für Arztbesuche und ein regelmäßig stattfindender ExpertInnen-Chat integriert. Regionale Adressen und Kontakte, ein Veranstaltungskalender, ein EMail-Service sowie ein Podcast ergänzen das Angebot.

Besonders lobten die Tester und Jury die positive und somit ermutigende Bildersprache, die klare und verständliche Struktur der Inhalte und die gute Navigation."

so Laudatorin Dr. Katja de Bragança, Chefredaktion Ohrenkuss.

www.darmkrebs.at

 

 

 

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